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E-Bike Akku überwintern: Die 5 besten Tipps zur richtigen Lagerung

Der Winter rückt näher und Ihr Elektrofahrrad erhält die wohlverdiente Ruhe. Während der Rahmen und die Reifen die kalten Monate relativ unbeschadet überstehen, benötigt das Herzstück Ihres E-Bikes, der Akku, besondere Sorgfalt. In der Tat kann eine unsachgemäße Lagerung die Lebensdauer und die Kapazität des Elektrofahrradakkus drastisch verkürzen und Sie im Frühling vor dem teuren Kauf eines neuen Akkus bewahren. Mit 5 Tipps von Experten können Sie sicherstellen, dass Ihr Akku den Winter intakt übersteht und sich rechtzeitig zum ersten warmen Tag in voller Kapazität befindet.

Tipp 1: Der optimale Ladezustand für die Überwinterung

Der mit Abstand wichtigste Faktor für die Gesundheit Ihres Akkus während der Winterpause ist der optimale Ladezustand. Viele E-Bike-Besitzer lagern ihren Akku entweder voll aufgeladen oder vollständig entleert, was die Lithium-Ionen-Zellen mit Dauerstress beaufschlagt und zu unwiederbringlichem Leistungsschwund führt. Der beste Weg, dem entgegenzusteuern, ist ein sogenannter „Wohlfühlbereich“. Hier ist der Akku gleichzeitig perfekt geladen und schont die Zellchemie, sodass er auch nach Monaten der Inaktivität immer noch seine volle Leistung abrufen kann. Achten Sie auf die folgenden entscheidenden Behauptungen, um die Lebensdauer Ihres Akkus aktiv zu verlängern und schmerzhafte Anschlusskosten zu vermeiden.

  • Optimaler Ladezustand:

    Lagern Sie den Akku niemals zu 100 % geladen oder vollständig entladen. Der optimale Langzeitladezustandsbereich wird bei 30-60 % gesehen. Die meisten modernen E-Bike-Displays zeigen den Ladezustand in Balken oder Prozent an. Es ist einfach, ihn in diesem Bereich zu halten.

  • Vermeidung von Extremen:

    Ein zu 100 % geladener Akku steht unter einer extrem hohen Zellspannung, was seine Alterung beschleunigt. Ein leerer Akku führt jedoch zur sogenannten Tiefentladung, bei der die Spannung auf ein kritisches Niveau sinkt. Lassen Sie ihn nicht in diesen Zustand fallen, um irreparable Schäden zu vermeiden.

  • Praktische Vorbereitung:

    Laden Sie den Akku vor der Einlagerung auf etwa 50 % auf. Wenn er voll ist, machen Sie einen kurzen Ausflug, bis Sie bei 50 % Ladung angelangt sind.

  • Regelmäßige Kontrolle des Ladezustands:

    Der Akku entlädt sich auch bei Nichtbenutzung. Prüfen Sie alle ein bis zwei Monate, ob der Ladezustand unter 30 % gefallen ist. Es empfiehlt sich, Erinnerungen zu setzen.

Tipp 2: Der perfekte Lagerort

Die zweite entscheidende Variable für eine gelingende Überwinterung neben dem Ladezustand stellt der Lagerort dar. Extreme Temperaturen und Feuchtigkeit sind die größten Feinde eines jeden Lithium-Ionen-Akkus. Ein kalter und feuchter Keller oder eine ungeheizte Garage stellen daher die denkbar schlechtesten Orte zur Lagerung dar. Mit der Auswahl des geeigneten Ortes schützen Sie nicht nur die empfindliche Elektronik und die Zellchemie, sondern reduzieren auch die Sicherheitsrisiken. Finden Sie einen trockenen und temperierten Ort im Wohnbereich, dann können Sie beruhigt in die Winterpause gehen. Folgende Kriterien entscheiden über den perfekten Lagerort für Ihren E-Bike-Akku:

  • Konstante Raumtemperatur:

    Im Idealfall bewegen sich die Temperaturen zwischen 10 und 20 Grad Celsius. Vermeiden Sie unbedingt Frost, aber auch direkte Sonneneinstrahlung oder Heizungsnähe, da auch Hitze die chemische Alterung beschleunigt. Ein trockener Kellerraum, ein Abstellraum oder ein Schrank im Flur bietet sich oft idealtypisch an.

  • Trockene Umgebung:

    Feuchtigkeit kann zu Korrosion an den Kontakten oder sogar zur Kurzschlussbildung in der Elektronik führen. Achten Sie daher auf einen zu 100 Prozent trockenen Standort. Ein Hygrometer schafft hier für die weitere Standfestlegung Hilfestellung: Die dauerhafte Luftfeuchtigkeit sollte möglichst niedrig sein.

  • Sicherheit geht vor:

    Bewahren Sie den Akku immer separat vom Ladegerät auf. Stellen Sie den Akku auf einer nicht brennbaren Unterlage ab bzw. lagern Sie ihn bestenfalls in der Nähe eines Rauchmelders. Moderne Akkus sind zwar weitestgehend sicher, diese einfache Vorsichtsmaßnahme kann jedoch nicht schaden.

  • Getrennt vom Elektrofahrrad:

    Entnehmen Sie den Akku für die Winterpause immer aus dem E-Bike heraus. Dies unterbricht alle Kriechströme, entzieht ihn der Kälte der Garage und macht es viel einfacher, regelmäßig den Ladezustand zu überprüfen.

E-Bike Akku überwintern: Die 5 besten Tipps zur richtigen Lagerung

Tipp 3: Richtige Vorbereitung vor dem Winterschlaf

Bevor Sie Ihren Akku in den Winterschlaf schicken, sind einige wenige, aber wichtige Vorbereitungsschritte notwendig. Betrachten Sie dies als Versicherungspolice gegen überraschende Schäden. Eine schnelle Reinigung und Inspektion stellen sicher, dass Sie über den Winter keine verborgenen Probleme übersehen. Dieser Prozess dauert nur Minuten, kann Ihnen jedoch im Frühling viel Ärger und Geld sparen. Das ist also der letzte Schritt und bereitet Ihren Akku gründlich auf die Pause vor. In dieser Hinsicht empfehlen wir Ihnen, schrittweise vorzugehen und die folgende Checkliste abzuarbeiten:

  • Akku vom Fahrrad entfernen:

    Wie wir in den letzten Punkten bereits besprochen haben, ist dies der erste Schritt. Ohne dieses einfache Entfernen ist der Akku gefährdet und Sie können ihn nicht an einem geeigneten Ort lagern, umzulagern oder ihn korrekt zu pflegen.

  • Gründliche und sanfte Reinigung:

    Putzen Sie von Zeit zu Zeit das Gehäuse des Akkus mit einem weichen, trockenen oder nur leicht angefeuchteten Tuch. Schmutz und Staub sind nicht gut, besonders im Bereich des Akkus für Ihr Fahrrad und Ihren Akku. Verwenden Sie niemals Hochdruckreiniger oder starken Wasserdruck, da dies Schäden verursachen kann.

  • Inspektion der Kontakte:

    Überprüfen Sie regelmäßig die elektrischen Kontakte am Akku und in den Anschlüssen in Ihrem Fahrrad auf Anzeichen von Dreck oder Beschädigung. Saubere Kontakte sind für die störungsfreie Stromübertragung erforderlich. Wenden Sie sich bei Problemen an den Händler.

Tipp 4: Nützliches Zubehör für Schutz und Sicherheit

Es gibt jedoch auch nützliches Zubehör, um die Sicherheit und den Schutz während der Lagerung weiter zu steigern.

  • Qualität und Qualitätskomponenten:

    Falls Sie ein Upgrade durchführen oder Ihr erstes E-Bike kaufen, ist die Qualität des gesamten Systems sowie des Akkus von größter Wichtigkeit. Ein Hersteller, der in Bezug auf Qualität sowie ingenieurtechnische Leistungen bemerkenswert ist, ist ENGWE.

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    E-Bike Akku überwintern: Die 5 besten Tipps zur richtigen Lagerung
  • Akkutasche oder Koffer:

    Spezielle feuerfeste Akkutaschen bieten zusätzlichen Schutz während der Lagerung und des Transports.

  • Schutzkappen für Pole:

    Kleine Kunststoffkappen schützen die Pole des Akkus vor Staub, Feuchtigkeit und zufälligen Kurzschlüssen.

E-Bike Akku überwintern: Die 5 besten Tipps zur richtigen Lagerung

Tipp 5: Die richtige Wiederinbetriebnahme im Frühling

Doch nachdem der Akku den Winter gut überstanden hat, ist als Gegenstück zur sicheren Lagerung eine ebenso korrekte Wiederinbetriebnahme wichtig, um die volle Leistungsfähigkeit sicherzustellen und gut vorbereitet in die neue Saison zu starten. Einem plötzlichen Start sind die Zellen oft nicht gewachsen, es genügen jedoch ein paar Minuten, den Akku bis zum Start sanft wachzuküssen, um eine längere Lebensdauer sicherzustellen. Hierbei geht es nicht bloß um Performance, sondern auch um Langlebigkeit. Auch für die allgemeine Pflege gilt, dass Produkte von bestimmten Spezialisten mehr helfen: So bietet etwa ABUS spezielle Akkutaschen an, um beschädigende Stöße zu vermeiden, während Produkte von Muc-Off oder F100 als schonende Reinigungsmittel für Kontakte und Gehäuse bekannt sind. Die folgende Tabelle skizziert in der Quick-Version die beste Vorgehensweise in der Praxis.

  • Sichtinspektion:

    Überprüfen Sie den Akku vor dem ersten Ladevorgang erneut auf sichtbare Schäden durch die Lagerung.

  • Vollständiges Aufladen:

    Laden Sie den Akku mit dem Originalladegerät vollständig auf 100 % auf.

  • Einsetzen und Testfahrt:

    Setzen Sie den vollen Akku in Ihr E-Bike ein. Machen Sie eine kurze Testfahrt mit mäßiger Belastung, um sicherzustellen, dass der Akku mit dem Motor kommuniziert und der Output normal ist.

Die Tabelle für die schnelle Ansicht fasst die effektivsten und die zu vermeidenden Praktiken zusammen. Dies hat sich im praktischen Einsatz als optimaler Kompromiss erwiesen.

Parameter Optimaler Wert Zu vermeiden
Ladezustand 30%-60% 0 % (Tiefentladung) oder 100 % (Spannungsstress)
Lagertemperatur 10°C-20°C Frost (< 0°C) oder direkte Hitze (> 30°C)
Luftfeuchtigkeit Trocken Hohe Luftfeuchtigkeit, feuchte Keller
Prüfintervall Alle 1-2 Monate Vollständige Vernachlässigung über den Winter

Darf ich den Akku über den Winter am Elektrofahrrad lassen?
Nein, es ist auf jeden Fall ratsam, den Akku immer vom Rad zu entfernen. Man schützt ihn somit vor Kälte und Feuchtigkeit in der Garage und vermeidet eine stetige, minimale Entladung durch die Bordelektronik.

Was passiert, wenn der Akku komplett leer gelagert wird?
Dies kann zur Tiefentladung führen, ein Zustand, bei dem die Batteriezellen ihre chemische Struktur irreversibel schädigen und so den Akku unbrauchbar machen können. Manche Ladegeräte erkennen einen tiefentladenen Akku nicht mehr.

Muss ich das originale Ladegerät verwenden?
Ja, immer. Verwenden Sie niemals ein anderes Ladegerät als das vom Hersteller mitgelieferte. Ein nicht-originales Ladegerät kann die Elektronik des Akkus schädigen und ein erhebliches Sicherheits- und Brandrisiko darstellen. Mit diesen Tipps kommt Ihr E-Bike-Akku sicher durch den Winter und im Frühling ist er wieder voller Energie für die neuen Abenteuer.

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